Alumni

der Pharmazie in Braunschweig

der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

e.V.

 

Finanzordnung

In der Fassung Oktober 2012

 

§1 - Haushaltsplan

1. Zu Beginn eines jeden Haushaltsjahres sind die zu erwartenden Einnahmen und

Ausgaben in einem Haushaltsplan zu veranschlagen und dem Haushaltsabschluss

des vergangenen Jahres gegenüberzustellen.

2. Der Haushaltsplan ist nach sachlichen Gesichtspunkten und klar zu gliedern.

3. Die Haushaltsansätze, alle Kalkulationen und notwendige Schätzungen sollen

vorsichtig vorgenommen werden.

4. Größere oder außergewöhnliche Posten sind schriftlich zu erläutern.

5. Der Haushalt kann vorsehen, dass einzelnen Projekten Budgets in eigener

Verantwortung zugewiesen werden.

6. Vor Aufstellung des Haushaltsentwurfes fragt der Kassenwart den Vorstand und die

Mitglieder nach ihren finanziellen Vorhaben und Wünschen. Auf dieser Basis wird der

Haushaltsplan vom Kassenwart im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden nach

Beratung und Genehmigung durch den Vorstand den Mitgliedern zur Kenntnis

gegeben.

 

§2 - Haushaltsabschluss

1. Zum Ende eines jeden Rechnungsjahres (gleich Kalenderjahr) sind die Bücher

abzuschließen. Ein entsprechender Haushaltsabschluss ist zu erstellen. Die

tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben sind den Ansätzen im Haushaltsplan

gegenüberzustellen. Vermögen und Verbindlichkeiten sind zu ermitteln und zu

dokumentieren.

2. Der Haushaltsabschluss wird vom Kassenwart im Einvernehmen mit dem

Vorsitzenden nach Beratung und Genehmigung durch den Vorstand den Mitgliedern

zur Kenntnis gegeben.

 

§3 - Der Kassenwart

1. Der Kassenwart verwaltet die Finanzen des Vereins. Es ist seine Aufgabe, auf die

ordnungsgemäße Abwicklung der finanziellen Dinge zu achten, die steuerrechtlichen

Belange zu erfüllen und seine Stimme im Verein da zu erheben, wo Ausgaben

getätigt werden könnten, die dem Satzungszweck fremd sind.

 

§4 - Rechnungsführung

1. Für die Rechnungsführung ist unbeschadet der Gesamtverantwortung des

Vorstandes der Kassenwart verantwortlich.

2. Die Kassen- und Kontenführung wird durch Vorstandsbeschluss geregelt.

3. Die Führung von Kassen und Konten des Vereines außerhalb der eigenen

Rechnungsführung ist untersagt.

4. Der Vorstand kann einzelnen Mitgliedern besondere Aufgabenbereiche,

Handlungskompetenzen und Kontovollmachten übertragen.

5. Alle Belege sind im Original an den Kassenwart zu übermitteln und bei Bedarf den

Kassenprüfern zur Verfügung zu stellen.

 

§5 - Buchführung

1. Die Buchführung des Vereins muss nach den für Vereinen üblichen Grundsätzen

ordnungsgemäßer Buchführung erfolgen.

2. Für die sachliche und rechnerische Richtigkeit von Belegen und daraus

resultierenden Buchungen zeichnet der jeweilige Amtsinhaber im Rahmen der ihm

übertragenen Aufgabenbereiche, Vollmachten und Kompetenzen verantwortlich.

3. Der Vorstand kann sich regelmäßig und in geeigneter Weise von dem

ordnungsgemäßen Zustand der Buchführung überzeugen.

 

§6 - Verwendung der Mittel

1. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

2. Alle Personen, die über Mittel des Vereins verfügen oder Ausgaben planen, sind

gehalten, sparsam zu sein. Mitgliedern, die gegen diesen Grundsatz verstoßen, kann

die Erstattung ihrer Auslagen verweigert werden.

3. Ausgaben über 1.000 Euro für eine Einzelmaßnahme bedürfen der Zustimmung einer Mitgliederversammlung.

4. Der Vorstand und die mit Kompetenzen und Vollmachten ausgestatteten Mitglieder

sollen sich bei allen Ausgaben an dem Haushaltsplan orientieren.

5. Notwendige, aber nicht im Haushaltsplan vorgesehene Ausgaben werden vom

Vorstand genehmigt.

6. Sofern Verpflichtungen vorgenommen werden sollen, die den Verein über das

Haushaltsjahr hinaus binden, ist die Zustimmung des Vorstandes nötig. Der

Geschäftsabschluss ist zuvor im Vorstand zu beraten.

7. Der nächsten Mitgliederversammlung ist über die Abweichung vom Haushaltsplan zu berichten.

 

§7 - Abrechnungsvorschriften

1. Verauslagte erstattungsfähige Kosten werden nur anhand von Kostenaufstellungen

erstattet, die möglichst innerhalb von 2 Monaten vorgelegt werden.

 

§8 - Kassenprüfung

1. Die Buchführung eines jeden Haushaltsjahres ist durch zwei von der

Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer zu prüfen. Die Prüfung wird nach

Abschluss des Rechnungsjahres vorgenommen.

2. Über jede Prüfung ist ein Protokoll durch die gewählten Kassenprüfer zu erstellen,

das dem Vorstand vorzulegen ist.

3. Ein zusammengefasster Prüfungsbericht mit allgemeinen Angaben über die

Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und die finanzielle Situation des Vereins ist

von den Kassenprüfern der Mitgliederversammlung schriftlich vorzulegen.

4. Auf Antrag der Kassenprüfer beschließt die Mitgliederversammlung die Entlastung

des Vorstandes. Der Beschluss und der zusammengefasste Prüfungsbericht ist den

Mitgliedern bekannt zu geben.

 

§9 - Erstattung von Fahrtkosten

1. Satzungsgemäße Sitzungen, hierzu zählen nicht die Mitgliederversammlungen, sind

so zu gestalten, dass eine kostengünstige Anreise möglich ist. Die Teilnehmer

werden gebeten, möglichst die finanziell günstigste Anreisemöglichkeit zu wählen.

Rabattmöglichkeiten (Bahncard, Frühbucher, Gruppenfahrten u. ä.) sollen bitte

genutzt werden.

2. Mitgliedern werden die Kosten, die ihnen bei der An- und Abreise zu

satzungsgemäßen Sitzungen oder aufgrund von Beschlüssen des Vorstandes oder

der Mitgliederversammlung entstehen, nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen

erstattet.

3. Bei der Anreise mit der Bahn werden die Kosten der zweiten Klasse sowie der

notwendigen Zuschläge und Aufpreise erstattet.

4. Bei der Anreise mit dem Flugzeug werden die Flugkosten für Touristen- oder

Economyklasse sowie der notwendigen Zuschläge und Aufpreise erstattet.

5. Bei der Anreise mit dem PKW wird eine Wegstreckenentschädigung von 0,22

EUR/km gezahlt. Die Entschädigung soll grundsätzlich den Betrag, der bei

Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln erstattet worden wäre, nicht übersteigen.

Dies gilt jedoch nicht, wenn triftige Gründe für die Benutzung des PKW sprechen.

6. Die Kosten der Benutzung von Nahverkehrsmittel wie Busse, Straßenbahn usw. oder

Bahnen werden erstattet.

 

§10 - Außergewöhnlicher Auslagenersatz

1. Auf Beschluss des Vorstandes kann Mitgliedern ein außergewöhnlicher Aufwand an

Auslagen erstattet werden.

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